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Sich schlaflos durch die Nacht quälen, das will niemand. Stunde um Stunde im Dunkeln wach zu liegen, ist furchtbar. Besonders dann, wenn es ungelöste Probleme und Sorgen sind, die einen nicht zur Ruhe kommen lassen. Alles um einen herum ist still, während im eigenen Kopf ein Gedanken-Orkan zu wirbeln beginnt.

Stellen Sie sich die folgende kleine Alltagsszene vor:

Sie will abends zu einem Sportkurs und bittet ihn deshalb pünktlich von der Arbeit nach Hause zu kommen, um für die Kinder da zu sein.

Zwei mögliche Reaktionen von ihm:
a) „Ich lasse mir von dir nicht vorschreiben, wann ich Zuhause sein muss. Schließlich arbeite ich nicht zum Vergnügen.“

Das „Hintern-nicht-hochkriegen“ lauert in jeder Beziehung wie eine Krake, die ihre Tentakel hungrig und beharrlich nach der Beute ausstreckt. Wichtig deshalb, diesen Beziehungsgauner im Blick zu behalten!

Wer seine Beziehung einfach so laufen lässt, der bekommt über kurz oder lang die Quittung für sein kleinklein an Energieaufwand. Es ist eine Sache der Natur, dass nur das erhalten bleibt, was gepflegt wird.

Kennen Sie das? Ihr Partner beschwert sich, dass Sie mal wieder nicht richtig zugehört haben. Ungläubig runzeln Sie die Stirn und verstehen die Welt nicht mehr, dieses Mal hatten Sie doch wirklich Alles gegeben.

Woran liegt es, wenn der Partner fehlendes Zuhören kritisiert?

Immer wieder hört man den Satz „Das Wichtigste in einer Beziehung ist es miteinander zu reden.“ Stimmt das aber tatsächlich?

Die Antwort lautet „jein“.

Mit diesem Ausspruch ist nämlich nicht Reden pauschal gemeint, sondern Reden auf eine ganz bestimmte Art und Weise. Reden an sich ist von Haus aus nichts ausgesprochen Positives. Im Gegenteil. Jeder weiß, dass außer Kontrolle geratene Wortgefechte einer Beziehung schaden.

„Nicht schon wieder!“, „Immer dieselbe Leier, ich kann es nicht mehr hören!“, „Das habe ich dir schon x-mal gesagt. Jetzt reicht es aber doch auch.“ Kennen Sie solche Aussprüche von sich oder Ihrem Partner?! Sätze dieser Art sind ein klares Zeichen dafür, dass hier jemand etwas wiederkäut.

Das Wiederkäuen an sich ist bei Tieren ein nützlicher Vorgang: schwer Verdauliches kann so verdaut werden.

„Puh, was ist bei dem im Mund bloß los?!“ Haben Sie sich beim Anblick von ungepflegten Zähnen schon einmal angeekelt weggedreht? 

Wem man ansieht, dass er seine Zähne nicht gut putzt, der wird schief angeguckt. Er kriegt einen Stempel aufgedrückt:

 

Geht es ganz ohne gemein zu werden oder sich im Ton zu vergreifen, wenn man im Streit mit dem Partner innerlich aufgewühlt ist? In meinem aktuellen Video informiere ich Sie über die Schnellkochtopf-Dynamik, die entsteht wenn man innerlich zu Kochen beginnt und ich gebe Hinweise, wie Sie sich runter regeln können.

Geht es Ihnen auch so: Zum Ende des Jahres hin sind Sie fast schon erstaunt darüber, dass wieder ein Jahr vergangen ist? Und Sie fragen sich, was Ihnen das Jahr Gutes gebracht hat? Wie Sie es für sich und für Ihre Partnerschaft genutzt haben? Kennen Sie es, dass Sie beim Nachdenken darüber zunächst nur das ein oder andere kleine Puzzleteil erinnern?

Am Wochenende gab es den ersten Schnee. In den Geschäften sind die Regale mit Weihnachtsgebäck und Adventskalendern gefüllt. Der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt ist aufgebaut. Man kommt nicht mehr daran vorbei: Die Vorweihnachtszeit steht vor der Tür.